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Einladung zum Hexenritt 2017, der 40’te


Freitag, 25.08.2017 – Sonntag, 27.08.2017
Einladung zum 40’ten Hexenritt

 

Anmeldung: Sabine Feuerstein 0171-3052-319 oder s.feuerstein@startp.de

 

Turnierergebnisse aus dem Jahr 2014


Turnierergebnisse aus dem Jahr 2014

 

Martina Schleicher

Urspringen:

2. Platz Viergang V2 Punkte: 5,50

3. Platz Tölt T3 Punkte: 5,50

1 Platz Geschicklichkeit

 

Bay. Meisterschaften München:

2. Platz Tölt T7 Punkte: 5,92

1. Platz Paargeschicklichkeit

 

Conny Richter

Bay. Meisterschaft München:

4. Platz Tölt T7 Punkte: 5,50

1. Platz Akustik Tölt

1. Platz Paargeschicklichkeit

 

Marlena Hack:

Urspringen:

4. Platz Viergang V2 Punkte: 4,70

4. Platz Tölt T3 Punkte: 5,28

2. Platz Trail Mehrkampf (Reiten-Laufen-Fahrradfahren)

 

Lisa-Marie Karger:

Urspringen:

5. Platz Tölt T4 Punkte. 4,88

5. Platz Viergang J2V5 Punkte: 4,38

 

Leonie Gischas:

Urspringen

3. Platz Trail

4. Platz Tölt T7 Punkte: 5,00

 

Verena Korell:

Urspringen:

5. Platz Tölt T8 Punkte: 5,09

5. Platz Mitternachtstölt

 

Sarah Wehner

Urspringen:

1. Platz Geschicklichkeit KL

2. Platz Kl. Reiterprüfung KL Punkte: 5,00

2. Platz Viergang KL Punkte: 4,80

5. Platz Tölt T8 KL Punkte: 4,87

 

Johanna Flecke:

BIM & OSI Friedberg:

4. Platz Fünfgang F2 Punkte: 4,00

4. Platz H.D3A Punkte: 5,14

 

Hess.Meisterschaften:

3. Platz Fünfgang F1 Punkte: 5,86

5. Platz Viergang V1 Punkte: 5,67

2. Platz Speedpass 100m P2

2. Platz Speedpass 150 m P3

2. Platz Passprüfung PP1 Punkte: 5,09

2. Platz Y.D3a Punkte: 5,11

1. Platz Tölt T3 Punkte: 5,80

 

Deutsche Jugend Meisterschaften:

10. Platz B-Finale Viergang V1 Punkte: 5,83

10. Platz B-Finale Tölt T7 Punkte: 5,25

 

OSI Urspringen:

2. Platz Speedpass

2. Platz Fünfgang 4+1 Punkte: 5,80

 

LVM Moarbär:

2. Platz Tötl T7 Punkte: 5,92

3. Platz Speedpass 100 m

2. Platz Viergang V5 Punkte: 5,92

1. Platz Fünfgang F2 Punkte: 5,48

 

OSI Ellenbach:

3. Platz Tölt H2.T7 Punkte: 5,67

 

VM IPZV Nord

4.Platz Tölt T7 Punkte: 5,33

1. Platz Gehorsam B Punkte: 5,75

 

Charlotte Feuerstein:

Hess. Meisterschaften:

1. Platz Viergang KL.V5 Punkte: 5,10

1. Platz Tölt KL.T7 Punkte: 5,53

1. Platz Reiterprüfung Punkte: 5,50

 

Deutsche Jugend Meisterschaften:

12. Platz B-Finale Tölt KL.T7 Punkte: 4,92

6. Platz Galopprennen

 

OSI Urspringen:

3. Platz Viergang V5 Punkte: 4,47

1. Platz kl.Reiterprüfung Punkte: 5,30

1. Platz Tölt T8 Punkte: 5,87

2. Platz Tölt T8 Punkte: 5,77 Ödlingur

 

LVM Moarbär:

3. Platz Viergang KL V5 Punkte: 5,00

1. Platz KL.D6 Punkte: 5,70

1. Platz Tölt T7 Punkte: 5,30

 

OSI Ellenbach:

4. Platz Viergang V5 Punkte: 4,87

3. Platz Tölt T7 Punkte: 5,17

 

VM IPZV Nord

3. Platz Gehorsam C Punkte: 4,36

2. Platz Tölt T7 Punkte: 4,70

3. Platz Fünfgang F2 Punkte: 3,87

Bericht Hestadagar 2012


1. Rhöner Hestadagar

Eine dichte Nebelbank umgab den Galgenberg oberhalb des Dorfes Urspringen in der bayerischen Rhön am Sonntagmorgen des 16. September 2012. Doch pünktlich zu Beginn der ersten Prüfung und damit zur Eröffnung des ersten Rhöner Hestadagars vertrieben die wirbelnden Hufe unserer Islandpferde die morgendlichen Nebelschwarten und lockten die Sonne hervor.

 

 

Erstmalig veranstalteten die Islandpferdefreunde Rhön-Vogelsberg e.V. eine Veranstaltung dieser Art, die auf den Beinen von ehrenamtlichem Engagement und der Liebe zum Islandpferd stand.

Fast 40 Starter mit ihren Pferden gaben in 8 Wettbewerben ihr Bestes und machten die Urspringener Ovalbahn zu einer isländischen Manege.

Die verschiedenen Wettbewerbe boten Reitern und Zuschauern ein abwechslungsreiches, spannendes Programm. Angefangen bei den Kleinsten in der Führzügelklasse über eine Geschicklichkeitsprüfung, dem Isi-Allround Wettbewerb und dem Sektölt waren alle erdenklichen Aufgaben in den Wettbewerben eingebunden, die vor allem Teamwork und Harmonie zwischen Pferd und Reiter zum Schwerpunkt setzten.

Der Familientriathlon, bei dem Reiter, Fahrradfahrer und Läufer jeweils ein Team bildeten heizte höllisch ein und bot den Zuschauern mit ihren spannenden Läufen ein wahres Spektakel. Immer zwei Gruppen in der Ovalbahn leisteten sich ein heißes Duell, bei dem es hieß, drei Runden so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Zuerst der Reiter mit Pferd im Trab oder Tölt, anschließend der Fahrradfahrer und zum Schluss der Läufer. Hierbei konnte Lars Schleicher mit seinem Team den Sieg auf dem Rücken seines Pferdes nach Hause tragen, dicht dahinter auf dem 2. Platz das Team von Marlena Hack.

Der Mehrgangswettbewerb bot auch den „Nicht-Isis“ die Teilnahme. Die Reiter stellten ihre Pferde in den Gangarten Schritt, Trab, Tölt und Galopp vor, die Note der am schwächsten bewerteten Gangart entfiel. Die beste Vorstellung bot Annalena Simon gefolgt von Verena Niebling und Lisa-Marie Karger.

Nach dem morgendlichen Warm-up konnten sich die Pferde auf ihren Paddocks mit frischem Heu stärken und genossen die warmen Sonnenstrahlen auf ihrem Herbstfell. Derzeit gab es für Reiter, Zuschauer und Helfer eine leckere Suppe mit ausgewogenen Beilagen zu Mittag. Der herrliche Ausblick vom Galgenberg in die weite Rhön bei besten Sichtverhältnissen ließ alles doppelt gut schmecken.

Nach ausreichender Sättigung ging es mit den Nachmittagswettbewerben weiter. Bei der Geschicklichkeitsprüfung bewiesen die Pferd-Reiterkombinationen den Richtern, dass die Rhöner und Vogelsberger Isis auch den Ansprüchen der kniffligsten Aufgaben mehr als gerecht waren.
Besonders gute Teamarbeit und eine Menge Fingerspitzengefühl waren bei der so genannten Prüfung „Blinder Führer“ gefragt. Hierbei bestand ein Team aus Reiter, Pferd und Führer. Der Führende musste mit verbundenen Augen, unter Anweisung des Reiters einen auf der Ovalbahn aufgebauten Hindernisparcours überwinden. Wohlbedachte Koordination und größtes Vertrauen musste von allen Seiten entgegengebracht werden.

 

Der krönende Abschluss des Hestadagar stellte der Rhöner Töltwettberwerb dar, bei dem Tempovariationen und Schritt – Töltübergänge gezeigt wurden. Gefragt war neben Taktklarheit weniger die Vorderhandaktion sondern Harmonie und Leitrittigkeit. Zu den besten Töltern wurden Sonja Schnell, Marlena Hack und Marie Luise Tong gekürt.
Wie jeder schöne Tag flog auch dieser so rasch an unseren Nasen vorbei, dass man es kaum merkte. Mit einem kleinen Bedauern über den Abschluss dieses erfolgreichen Hestadagar traten zum Schluss nochmals alle Teilnehmer zusammen auf die Ovalbahn, um den Tag feierlich mit der Siegerehrung zu verabschieden. Neben einer Menge Schleifen die vergeben wurden, beschenkten die Islandpferdefreunde Rhön-Vogelsberg die Teilnehmer reich mit Sachpreisen aller Art.
Mit von der Sonne geröteten Wangen verluden die stolzen Reiter ihre Pferde und traten die Heimreise an.
Einen großen Dank an das Helferteam der Islandpferdefreunde Rhön-Vogelsberg e. V., die mit Bravour erstmalig ein Hestadagar ausrichteten. Ebenso ein Dankeschön an die Sponsoren der Sachpreise. Doch den größten Dank müssen wir denen aussprechen, die uns dies alles überhaupt ermöglicht haben: unseren geliebten Islandpferden.

(Text: Marlena Hack)

 

Der Vorstand bedankt sich auf diesem Wege noch einmal bei den Helfern und den Sponsoren. Durch eure tatkräftige Unterstützung konnte dieser Tag zu einem großen Erfolg werden.

Hier die Ergebnisse der einzelnen Wettbewerbe:

Mehrgangwettbewerb:

1 Annalena Simon Haukur vom Mönchhof 9,0
1 Verena Niebling Skardi vom Hochwaldhof 9,0
2 Lisa- Marie Karger Hatindur von Ellenbach 8,4
2 Christine Deistler Jyhlie 8,4
3 Jennifer Heil Bjarki vom Sinngrund 8,1
4 Hannah- Sophie Feuerstein Snotri vom Spatzenhof 7,5
4 Lars Schleicher Grettir von Skogarholt 7,5
5 Saphira Wahl Tönn frá Skidbakka 6,9

 

Familientriathlon:

Team: Zeit:
1. Lars Schleicher 1:40:06
2. Marlena Hack 1:40:29
3. Eva Schneider 1:49:07
4. Marie- Luise Tong 1:49:90

 

Isi- Allround- Wettbewerb:

1. Eva Schneider Gultoppur vom Hartmannshof 7,2
2. Verena Niebling Skardi vom Hochwaldhof 6,9
3. Dr. Nicole Schauerte Katla vom Distelhof 6,0
4. Therese Deistler Gytlear 2,5

 

Führzügelklasse mit Kostüm

1. Emma Binder Svadi

 

Geschicklichkeit

1. Nico Schleicher Thora 9,6
2. Hannah- Sophie Hilfenhaus Thora 9,0
2. Christine Deistler Jyhlie 9,0
3. Leonie Casper Grani von Oberbessenbach 8,7
4. Eva Schneider Gultoppur vom Hartmannshof 7,5
4. Lars Schleicher Ole 7,5
5. Leonie Gischas Frenkur vom Streugrund 7,2

 

Sekttölt

1. Nikolaus Feuerstein Sigauni von Oberbessenbach 9,0
2. Sabine Reußwig Hákon 8,1
2. Marie Luise Tong Gladur 8,1
3. Jennifer Heil Bjarki vom Sinngrund 8,1
4. Markus Scheuring Bjarki vom Faulenberger Hof 7,5
5. Sonja Schnell Aron vom Streugrund 6,9

 

Blinder Führer

1. Leonie Casper Chiara Frenger Grani von Oberbessenbach 9,0
2. Patricia Berger Verena Niebling Skjona von der Schmidtmühle 8,4
3. Milena Zehe Ronja Mehling Menja vom Trätzhof 8,1
4. Markus Scheuring Kilian Scheuring Gaski von Hestadalur 7,8
5. Laura- Sophie Klüber Annalena Simon Garpur vom Streugrund 7,5

 

Rhöner Töltwettberwerb

1. Sonja Schnell Aron vom Streugrund 8,1
2. Marlena Hack Fjorgyn von Nordheim 8,1
3. Marie Luise Tong Gladur 8,1
4. Marie Luise Tong Bjarki vom Sinngrund 7,8
5. Hannah- Sophie Feuerstein Snotri vom Spatzenhof 7,5
5. Annalena Simon Haukur vom Mönchhof 7,5

 

Bei gleicher Punktzahl war die Hestadagar-Note ausschlaggebend für die Platzierung. Diese Note ist hier nicht aufgeführt.

 

 

Bericht Hexenritt 2012


Vogelsberg

 

Am Freitagmorgen starteten wir nach einem sonnigen Frühstück für Hexen und Besen. Eine überschaubare Gruppe von 13 Hexen machte sich auf den Weg in Richtung Altenschlirf. Nach kurzer Wegstrecke kamen wir bereits an die erste Hürde, eine Wasserdurchquerung an einer nicht ganz einfachen Stelle. Es dauerte zwar einen Moment, aber zu guter Letzt kamen doch alle gut am anderen Ufer an. Es sollte sich jedoch im Laufe des Rittes zeigen, dass wir an diesem Wochenende alle Besen „wasserfest“ machen würden. Denn die nächste Furt ließ nicht lange auf sich warten. Hier ging es dann schon deutlich zügiger hindurch, war es doch auch eine deutlich bessere Stelle als vorher.

 

Es ging bei schönstem Hexenwetter durch Wald und Flur. Bei verschiedenen „technischen Stops“ konnte man die Designerunterwäsche bestimmter Hexen begutachten, natürlich mit reichlich Gelächter und Geschnatter. Und weil ja ein Ritt nicht immer reibungslos abläuft, ging unterwegs bereits das erste Eisen verloren. Somit war für den Abend die erste Runde gesichert! 😉

 

In Altenschlirf angekommen, konnten die Besen in bereits abgesteckten Paddocks untergebracht werden. Wir hatten gerade in der Kneipe unseren Tisch bezogen, als das Telefon klingelte und ein Teil von uns erst mal wieder sein Pferd an Ort und Stelle bringen musste…. Noch vor dem Essen klingelte das Telefon ein zweites mal…. So sicherte man sich für den Abend noch eine weitere Runde. Nach kulinarischen Genüssen, die man hinter dieser Fassade sicher nicht vermutet hätte, ging es wieder auf die Besen zu unserem Nachtquartier am Klein-Heilig-Kreuz. Nachdem die Pferde ihre Quartiere bezogen hatten und wir noch auf unseren Zubehör-Hänger warteten, konnte dann doch schon das ein oder andere Getränk in der lockeren Runde vernichtet werden. Schon halb in der Nacht wurde dann noch kurzerhand ein Schmied herbeigezaubert, der das verloren gegangene Eisen wieder ersetzte.

 

Nachts waren dann sehr merkwürdige Laute zu hören… Im Dunkel ertönte unaufhörliches Bellen, gefolgt von wilden, angsterfüllten Schreien…. Seeehr mysteriös diese Sache mitten in der Hütte im Wald…. Nun ja, bei Tageslicht stellte sich dann heraus, daß das Bellen natürlich zu unserem „Hüttenhund“ (Stephanies Aussie) gehörte und andere Hexen wohl mit sehr lebhaften Träumen zu kämpfen hatten.

 

Nach einem üppigem Frühstück setzte sich unser Hexentrupp mit einer Hexe Verstärkung am Samstagmorgen wieder in Bewegung. Bei weiterhin optimalen Besenflugbedingungen starteten wir wieder einmal mit einem Wasserdurchritt. Nach einem kleinen zweiten Frühstück unterwegs, bestehend aus Radler und nackten Männeroberkörpern, ging es mit reichlich Elan in Richtung Landenhausen. Dort wirbelten wir erst einmal die Großpferde-Turniersport-Orientierte Bevölkerung durcheinander und stärkten uns dann in der Dorfschenke mitten im Ort.

Zurück ging es dann auf langen, temporeichen Waldwegen, bis… ja, bis wieder einmal ein Eisen verloren ging. Und etwa eineinhalb Sekunden später waren es zwei verloren gegangene Eisen. Was tun?! Glücklicherweise war im nächsten Ort eine Schmiedin, nur war sie leider telefonisch nicht zu erreichen. Nachdem wir etliche Schmiede abtelefoniert hatten, fand sich ein hilfsbereiter Schmied, der uns in der nächsten Stunde behilflich sein könnte. Also verließen wir unsere Töltstrecke und wanderten wohl oder übel ins nächste Dorf, um auf den Schmied zu warten. Wie das auf einem Dorf so ist, funktionierte der Buschfunk hervorragend und kurze Zeit später fuhr die dorfeigene Schmiedin vor. So ging das ganze doch noch recht glimpflich ab und nachdem wir in dem Dorf auch den Bach unsicher gemacht hatten, wir zogen mit etwas Verspätung weiter gen Klein-Heilig-Kreuz.

 

In Kleinlüder querten wir die nun mittlerweile fast obligatorische Furt. Der zweite Abend verlief ähnlich wie der erste, nur das wir zwei Hexen verabschieden mussten, die den Heimweg antreten mussten.

 

Der Sonntagmorgen bescherte uns weiterhin nicht zu übertreffendes Reitwetter, ein gutes Frühstück und eine etwas komplizierte Rezeptionsdame…. Aber auch dieses Thema konnten wir verhexen und zum Rückflug starten. Nach einer laaaangen Töltstrecke kamen wir an unserer Mittagsrast, einer Dorfkneipe in Rixfeld, an. Beobachtet von gefühlt vierhundert Fliegen stärkten wir uns noch einmal. In Hörgenau angekommen (man merke, wir haben an diesem Tag keine Eisen verloren) ließen wir den Ritt bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklingen, bevor jeder seine Heimreise antrat. Im Jahr 2013 wollen wir uns im Sinntal auf dem Spatzenhof wieder sehen.

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